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GESAMTSCHULE SOLMS

Integrierte Gesamtschule im Lahn-Dill-Kreis mit Pädagogischer Nachmittagsbetreuung- Ganztagsschule

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Technik und Kunst in Szene setzen - Gesamtschule Solms stellt im Industrie- und Heimatmuseum aus

Bereits zum fünften Mal stellt die Gesamtschule Solms in Industrie- und Heimatmuseum in Burgsolms im Kunstunterricht entstandene Werke aus.
Bilder zur Ausstellung finden Sie unter "Bildergalerien"

Zur Vernissage der Ausstellung mit dem Titel „Farbe, Form, Figur“ hieß Schulleiterin Rita Wagner-Jeuthe am Freitagabend in der Hollmann-Halle rund 200 Gäste willkommen. „Zum einen werden dadurch eventuell bestehende Schranken in Schülerköpfen, die vom Besuch des vermeintlich verstaubten Museums abhalten, abgebaut, und zum anderen hat die Schule hier eine wunderbare Möglichkeit, ihre Arbeit in einem spannenden Kontext zu zeigen“, sagte die Schulleiterin.
Kunst, Musik, Tanz und darstellendes Spiel regten Fantasie und Kreativität an, die nötig seien, um Kunst zu begreifen und Gefühl und Verstand aktivieren, um positive Erkenntnisse zu erreichen. Roger Haberditzl, Leiter des Fachbereichs Kunst und Chef-Organisator des Ereignisses, erläuterte die Inhalte der Ausstellung.
Titel der Schau „Farbe, Form, Figur“ spiegelt Vielfalt der Arbeiten wider
„Die Jahrgangsstufen fünf bis zehn haben sich erneut zwei Jahre mit dem Thema beschäftigt. Bandbreite und Ergebnisse der ästhetischen Praxis spiegeln die Möglichkeiten wider, die sich dabei eröffnen“ sagte Haberditzl. Von den Kunstklassen und –kursen sei alles aufgegriffen worden, was die bildende Kunst biete – von Malerei und Zeichnung über Collage Fotomontage und Plastik bis hin zu Maskenspiel, Druck, Grafik und Architektur.
Bei dieser Vielfalt sieht der Kunstlehrer für Schüler die Chance, sich intensiv mit dem Thema zu beschäftigen. Durch einen kleinen Ausflug in die Kunsthistorie und die Farbenlehre verschiedener Künstler sei auch eine Menge Wissenschaft behandelt worden.
„Farben, Formen und Figuren sind miteinander verwoben. Wir haben zwei Jahre sehr lebendigen Unterricht erlebt, in dem sich die Kinder ordentlich ausleben konnten“, betonte Haberditzl.
Museumsleiter Walter Liesendahl machte deutlich, dass ihm die Kooperation mit der Schule nicht nur als deren ehemaliger Konrektor am Herzen lieg: „Seit 22 Jahren beschäftigt sich unser Arbeitskreis nun schon mit der inhaltlichen Arbeit dieses Museums und es war mir von Beginn an ein Anliegen, hier den Kontrast zwischen Technik und Kunst in Szene zu setzen“.
Nach der offiziellen Eröffnung bewegten sich zunächst „lebendige Figuren“, die während der Ansprachen zwischen den Gästen verharrt hatten, durch das Publikum. Außerdem gab es einen Stäbetanz. Die beiden Aktionen der Theater AG kamen sehr gut an. Auch die „Stuhl-Interpretation“ einer weiteren Gruppe regte zum Lachen und Nachdenken an. Die Zuschauer, die schon vor Beginn einen Rundgang durch die Ausstellung gemacht hatten, zeigten sich von der Vielfalt und dem Können der Schüler begeistert. Plastiken, Bühnenbildmodelle, Bilder, Großflächiges Malen in Teamarbeit sowie die Aufführung fügten sich trotz aller Gegensätze bestens in die Umgebung ein. Die Vorführungen der Theater-AG waren übrigens ein Vorgeschmack auf eine Bühnencollage als Hommage an das Bauhaus in Weimar, die am 22. und 23. Mai jeweils ab 19:30 Uhr in der Aula der Schule aufgeführt wird.

 

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